128 Seiten, 100 Bilder (Duoton), Maße: 170 x 245 mm, gebunden, ISBN: 978-3-86680-606-1, 1. Auflage 23.05.2010
Herausragende Komponisten, Erfinder und Baumeister kommen vielen zuerst in den Sinn, wenn von den Sachsen die Rede ist. Im Laufe der Jahrhunderte erblickten zwischen Dresden und Leipzig, Zwickau und Görlitz jedoch auch zahlreiche charismatische Herrscher, Kirchenmänner und -frauen, Dichter und Denker das Licht der Welt.
Peter Sundermann, selbst Wahlsachse und direkt verwandt mit Karl May, hat für diesen Band 100 berühmte Sachsen und Sächsinnen ausgewählt und ihre Lebensgeschichten ebenso prägnant wie kurzweilig zusammengefasst. Er porträtiert so unterschiedliche Staatsmänner wie August den Starken, Walter Ulbricht und Herbert Wehner, bedeutende Theologen wie Martin Rinckart oder Paul Gerhardt und dynamische Unternehmerpersönlichkeiten wie Anton Philipp Reclam, Carl Heine, Karl August Lingner und Melitta Bentz, die Erfinderin des Kaffeefilters.
Was wäre die deutsche Kulturgeschichte ohne Literaten wie Lessing und Körner, Ringelnatz und Kästner, die Musik Wagners und der Schumanns, die Philosophie ohne Leibniz und Fichte? Der Leser lernt weltberühmte Sachsen wie Gert Fröbe oder Clara Zetkin näher kennen, aber auch Menschen, deren Wirken besonders in Sachsen selbst bis heute unvergessen ist, wie den sorbischen Dichter Jakub Bart-Cisinski oder Agnes Finger aus Görlitz.
Diese 100 Kurzbiografien laden zugleich zu einem Streifzug durch 1.000 Jahre sächsischer Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte ein.

Sundermann hat kein trockenes Lexikon verfasst, sondern ein Buch, das den Leser auf unterhaltsame Art und Weise mit den berühmten Söhnen und Töchtern Sachsen vertraut macht.

ein Buch zum Neugierigmachen

eine interessante und lesenswerte Zusammenstellung von herausragenden Personen und Persönlichkeiten der sächsischen Zeitgeschichte

Die Texte überraschen mit manchem bisher kaum bekannten Detail.




