Enrica von Handel-Mazzetti
Ein biografisches Lesebuch
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96 Seiten, 12 Bilder (Schwarz-Weiß), Maße: 156 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-403-6, 1. Auflage 30.01.2009
„In der Bibel da diente einer sieben Jahr um eine Jungfrau und sie war sein. Es wollte auch einmal das Dornröschen nit erwachen, hundert Prinzen verloren ihr Leben in den Dornen um sie, weil keiner beharrlich war und trotz der Wunden weiterkämpfte bis zu ihr.“
Enrica von Handel-Mazzetti (1871–1955) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Von 1905 bis 1911 lebte sie in Steyr und verfasste hier drei literarische Werke, die sich auf eindrucksvolle Weise mit der Geschichte der Stadt und ihren Bewohnern beschäftigen – die Ballade „Das deutsche Recht“, der Roman „Die arme Margaret“ sowie der dreibändige Roman „Stephana Schwertner“. In diesen Büchern blickte Handel-Mazzetti auf die Vergangenheit der alten Eisenstadt zurück, die im 17. Jahrhundert von religiösen Konflikten und Kämpfen zwischen Katholiken und Protestanten geprägt war. Neben einer Biografie, die zahlreiche neue Aspekte des außergewöhnlichen Lebens von Handel-Mazzetti aufzeigt, bietet dieses Buch auch umfangreiche Leseproben und damit unmittelbare Eindrücke vom literarischen Schaffen der Schriftstellerin.
Der Autor Josef J. Preyer wurde 1948 in Steyr geboren und war nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Im Jahre 2002 gründete er den Oerindur Verlag, in dem er unter anderem Texte von Steyrer Autoren herausgibt.
Mit diesem biografischen Lesebuch entführt er die Leser in die Welt einer faszinierenden Frau, die in ihrer Steyerer Zeit den Höhepunkt ihres Schaffens erlebt.



